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Mesotheliome und ihre Beziehung zur Asbestexposition

Was ist ein Mesotheliom?

Maligne Mesotheliome sind eine seltene Krebsform, die im Mesothel beginnt, der Membran, welche die meisten inneren Körperorgane bedeckt und schützt. Das Mesothel besteht aus zwei Schichten, von denen die eine das Organ selber umgibt und die andere eine Säckchenauskleidung darum herum bildet. Zwischen diesen beiden Schichten wird normalerweise eine kleine Menge Flüssigkeit produziert, welche der besseren Beweglichkeit der Organe dient. Wenn die normalen Zellen des Mesothels außer Kontrolle geraten und schnell streuen, entstehen Mesotheliome. Die häufigste Form der Mesotheliome sind “pleurale” Mesotheliome. Diese entstehen in der Lungenauskleidung. Andere Formen sind “peritoneale” Mesotheliome, welche die Bauchhöhlenauskleidung betreffen, und “perikardiale” Mesotheliome, welche die Herzauskleidung betreffen.

Was verursacht Mesotheliome?

Mesotheliome werden fast immer durch eine Exposition gegenüber Asbestfasern verursacht. Viele Menschen im Militärdienst waren exponiert; andere durch ihren Beruf; und wieder andere waren sekundär durch den Kontakt mit exponierten Arbeitern exponiert. Aufgrund der Latenzzeit des Krebses tritt dieser möglicherweise erst 20 bis 50 Jahre oder später nach Asbest-Exposition auf.

Wie häufig sind Mesotheliome?

Laut Informationen des finnischen Instituts für die Arbeitsgesundheit, Helsinki, Finnland, wird erwartet, dass die Mesotheliom-Inzidenz in Westeuropa in den Jahren 2010 und 2020 am höchsten sein wird. Nachfolgend sind die aktuellen Inzidenz-Statistiken, unterteilt nach Ländern, dargestellt.

Land
Fälle pro Jahr
Fälle pro Millionen pro Jahr
Finnland
75 (2002)
18
Frankreich
870 (2000)
18
Deutschland
1094 (2001)
16
Großbritannien
1862 (2002)
39
Italien
1050 (2000)
21
Die Niederlande
389 (2000)
30
Norwegen
57 (2000)
16
Schweden
149 (2003)
20

Bei wem besteht ein Risiko der Entwicklung von Mesotheliomen?

Bei denjenigen, die direkt mit Asbest oder Asbestprodukten gearbeitet haben, besteht das größte Risiko der Entwicklung von Mesotheliomen. Allerdings wurde auch über Mesotheliome bei Personen mit nur geringer Exposition berichtet.

Handwerker mit hohem Risiko für die Entwicklung von Mesotheliomen umfassen:

  • Arbeiter, die mit Metallplatten arbeiten (einschließlich Bereich Schiffbau)
  • Fahrzeugbauer (einschließlich Schienenfahrzeuge)
  • Installateure
  • Gasinstallateure
  • Zimmermänner
  • Elektriker
  • Bauarbeiter
  • Gipser
  • Bauhandwerker
  • Heimwerker
  • Stahlerbauer
  • Maler
  • Blecharbeiter
  • Schweißer

Welche Produktarten enthielten normalerweise Asbest?

Folgende Produkte enthielten gewöhnlich verschiedene Mengen von Asbest. Diese Liste ist nicht vollständig und dient nur allgemeinen Informationszwecken.

  • Gegossenes oder vorgeformtes Isoliermaterial, das bei der Wärmeisolierung von Röhren und Boilern verwendet wurde.
  • Aufgespritztes Asbest, das als Feuerschutz in Leitungen, Feuersperren, Paneelen, Stellwänden, Bodenbrettern, Deckenpaneelen und um Stahlbauten herum verwendet wurde.
  • Isolierbretter, die für Feuerschutz, Wäremisolierung, für Abtrennungen und Leitungen verwendet wurden.
  • Asbestdichtungen, die in Feuersperren in Deckenhohlräumen verwendet wurden.
  • Pappe, Papier und Papierprodukte, die für die Isolierung von elektrischen Geräten verwendet wurden; Asbestpapier kann auch als feuersichere Deckschicht auf Holzfaserbrettern verwendet worden sein
  • Asbestzement-Produkte sowohl in Flach- als auch Wellblech, die als Dach- oder Wandverkleidung verwendet wurden; Zementprodukte wurden auch in Dachrinnen, Regenwasserrohren und Wassertanks verwendet.
  • Texturbeschichtungen (wie z.B. Artex)
  • Dachmaterial aus Bitumen
  • Bodenfliesen aus Vinyl oder Thermoplast.

 

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Der Inhalt dieser Website dient nur Informationszwecken und sollte nicht als medizinischer Rat angesehen werden. Ein Termin mit Ihrem Arzt wird immer empfohlen.